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11.6 hrs on record
The Precinct ist so einer dieser Titel, die man gerne nach dem "nur noch eine Schicht" Prinzip spielt. Ihr kommt als junger Cop auf das Revier, in dem euer Vater vor seinem Tod der Chief war und es entspinnt sich eine Geschichte aus Bandenkriegen, Mord und Korruption.
Alleine das macht schon für sich genommen Spaß zu entdecken. Ansonsten ist der Polizeidienst zwischen den Events manchmal ein wenig monoton, aber um das nächste Puzzleteil in die Finger zu bekommen stellt man dann besonders fleißig Parktickets aus.
Mit 11 Stunden Spielzeit habe ich die Hauptstory und die Hälfte der Achievements hinter mich gebracht. Man könnte jetzt noch einigen Sidequest Chains folgen und den Char fertig leveln, wenn man das machen wollen würde.
Alles in allem besticht das Game bei Steuerung (Ich habe mit WASD und Maus gespielt), Soundtrack und Grafikstyle. Alle diese Punkte sind ihr Geld mehr als wert. Einziger Wehmutstropfen ist die verhätnismässig kleine Karte, denn selbst GTA1 war da doch eine ganze Ecke größer. Dennoch ist die Stadt voll mit Details, die man entdecken kann und wenn man manisch lachend einen Falschparker abschleppt ist das sowieso egal.
Definitiv eine Kaufempfehlung für eine Perle im heutigen Einheitsbrei so mancher Spielserien und allen empfohlen, die auf stressfreie Action mit Storytelling stehen.
Posted 26 November, 2025.
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51.0 hrs on record (45.9 hrs at review time)
Early Access Review
Wie geil hätte es sein können. Survival trifft viktorianische Fiktion in einem Gemisch aus Abenteuer Roman und Stargate Episode. Garniert wird das Ganze mit einem fiebrigen Rausch aus Farben, wilder Story und Wahnsinns-Artstyle. Als riesen Fan von Sherlock Holmes, Taboo, Frankenstein und ähnlichen Büchern und Serien in dieser Zeit hatte mich der Titel schon bei seiner Ankündigung geflasht.

Ich hatte seinerzeit versucht in die Beta zu kommen, nur leider hat das nicht geklappt. Um so größer meine Freude, als es nun endlich losging. Das Spiel ging sich für einen EA Titel eigentlich ganz gut an. Die üblichen Probleme solcher Titel waren hier nicht weiter gravierend. Einzig die langen Ladezeiten und die fehlenden Dedicated Server trübten das Bild ein wenig ein.

Das Kampfsystem macht ordentlich Spaß und wenn dann noch Schwarzpulverwaffen dazu kommen ist die Stimmung perfekt.
Das Crafting und Survival System ist solide und schafft es den Spieler auf Trab zu halten, ohne dabei zu nerven.
Die Open World Missionen könnten ein wenig mehr Abwechslung vertragen, aber das ist für einen EA Titel sicher noch am ehesten zu verschmerzen.

Es ging durch Wälder, Sümpfe und Wüsten. Bald hatten wir eine stattliche Sammlung von Karten und konnten immer neue Welten aufschließen. Mit diesen Welten kamen dann neue Bauteile und da erwachte der Schönbauer in mir und da fing es an hässlich zu werden.

Als Schönbauer guckt man ja nicht so wirklich auf die Grenzen des Machbaren. Nightingale enforced aber ein hartes Limit von 100 Bauteilen je Haus und ein Item Limits (Benches, Betten, Anbauten, Lampen und ähnliches) von 350 für einen Realm. Wenn jetzt 6 Spieler unterwegs sind knallt man sehr schnell an die Grenze des Machbaren, erst Recht, wenn man opulent bauen möchte .... diesen Ideen erteilt das Game dann eine schnelle und harte Absage.

Wenn man mehrere Stunden Prepwork in ein Gebäude investiert und dann auf einmal mit einer Bauruine dasteht vergeht einem gehörig der Spaß.

TLDR: Wenn ihr Schönbauer seid, wird euch dieses Spiel keine Freunde machen, oder ihr sucht die Herausforderung in Tetris gebauten Microhomes. Schade.
Posted 3 March, 2024.
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150.9 hrs on record (40.8 hrs at review time)
Wer hats erfunden? Ricola!
Nein nicht wirklich. Urban Games kommt zwar aus der Schweiz, aber die unmittelbare Connection zum Lutschbonbonhersteller ergab sich dann doch nicht.

Dafür kann sich Train Fever aber ohne Scheu mit einem meiner absoluten Lieblinge messen ... Railroad Tycoon.
Ich bin ein riesen Freund des Sandboxmodus des ersten Teils und habe diesen schmerzlich vermisst und bin deswegen auch mit seinen Nachfolgern nie so wirklich warm geworden.
Train Fever springt jetzt genau in diese Bresche und sorgt dafür, das ein alter Fan virtueller Modelleisenbahnen noch mal so richtig ein leuchten in den Augen hat.
Die Grafik ist solide gestaltet und auch im nahen Zoom sehen die Gebäude und das Rollmaterial einfach klasse aus.
Das System ist komplex genug um einen Spieler beschäftigt zu halten, macht es ihm aber auch nicht unnötig schwer und baut somit auch keine hohe Frustschwelle auf.
Die aktive Moddingcommunity sorgt für einen stetig wachsenden Baukasten mit neuen Gimmicks und auch der Hersteller zeigt sich weiterhin sehr aktiv wenn es um Bugfixing, bzw. die Erweiterung mit neuen Szenarien geht.

Dennoch merkt man auf einer großen Karte, die man ab 1850 bewirtschaftet spätestens um 1950 kleinere Ruckler am Monatsende, die von den Berechnungen der Objekte hervorgerufen werden. Dies war schon einmal schlimmer und wurde von Urban Games mit den letzten Patches erheblich verbessert, ist aber immer noch nicht ganz Geschichte.

Pro:
+ Eisenbahnen, LKW, Strassenbahnen und Busse in einem Spiel
+ Gute Simulaton einfacher Wirtschaftskreisläufe und Fahrgastbewegungen
+ Freie Entwicklung der Karte ohne den Druck von Missionen
+ Große aktive Moddingcommunity
+ Support durch den Hersteller in Form von Bugfixes und Performanceverbesserungen
+ Kostenlose DLC für USA Szenarien

Cons:
- Braucht einen recht guten Rechner für die Berechnungen im späten Stadium
- Auswahl des Rollmaterials ohne Mods relativ eingeschränkt
Posted 25 June, 2015.
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10.6 hrs on record (3.1 hrs at review time)
Was soll man zu einem Spiel sagen, in dem Roboter auf Einrädern in einer Disco Völkerball spielen?
Die erste Reaktion ist sicher "Habt ihr Lack gesoffen?!?", aber wenn der Konsum von Lösungsmitteln, auf diese positive Art und Weise wirkt, sollten mehr Spieleentwickler dazu greifen.

Robot Roller Derby Disco Dodgeball liefert genau das was es verspricht, nämlich ein wildes Gekeile um Bälle und Punkte. Dabei ist vom klassichen Deathmatch bis hin zu verschiedenen Formen von CTF und Domination Matches so ziemlich alles dabei, damit keine lange Weile aufkommt.
In Game Funde von Items können zu Upgrades zusammen geschraubt werden, oder gehandelt werden.
Das Spiel spielt sich knackig flüssig und kurzweilig und wer beim Soundtrack nicht mindestens mit dem Kopf nickt und dem Fuß bis zur Extase wippt, sollte sich mal die Ohren waschen.

Auch wenn die KI recht gut ist, entfaltet sich der wirkliche Spielspaß erst im Multiplayer, von daher begeistert eure Freunde von dem Teil, das Geld ist gut angelegt.

Pro:
+ Schnell
+ Kurzweilig
+ Schräges Szenario mit viel Liebe zum Detail umgesetzt
+ Ordentlich Spielmodi für SP und MP
+ Stimmige Präsentation
+ SOUNDTRACK!!!!

Con

- Macht im Singleplayer nur halb so viel Spaß
Posted 24 June, 2015. Last edited 24 June, 2015.
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4.8 hrs on record (0.8 hrs at review time)
Für alle die ihre ersten Gaming Erfahrungen auf Systemen wie dem C64 oder dem Atari 800XL, oder schlimmer noch in Spielhallen gemacht haben, wird dieses Game ein echtes Schmankerl sein.
Ich selbst war ein riesen Freund von Battlezone und konnte den Release kaum erwarten.
Für 6€ (Zum Zeitpunkt des Reviews Discount von 25% auf 5 Euro und ein paar Zerdrückte) bekommt hier ein wirklich solides Shooting Game, das es schafft echtes Retrofeeling mit modernen Techniken zu verbinden.
Einige kleinere Ungereimtheiten und Ecken hat es noch (siehe dazu Pro Con Liste), aber diese werden hoffentlich bald behoben sein.

Pro:
+ Laut, Bunt, Schrill
+ Retro 80ies Style
+ schnelles flüssiges Gameplay
+ Waffen
+ Referenzen zu klassischen Arcadetiteln und Tron
+ Guter Soundtrack

Kontra:
- Seltsames Spawningverhalten (Gegner nutzen nicht die ganze Map aus)
- Herumgesuche nach den Robodudes und Powercubes

Kaufempfehlung?
Scheiße JA!
Posted 5 June, 2015.
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Showing 1-5 of 5 entries